Herzlich willkommen zum neuen selbstgestricktem Pullover!
Vor ein paar Wochen habe ich Euch das Buch "Villahullu, nordisch stricken" aus dem Frechverlag (Topp-kreativ) vorgestellt.
Nun möchte ich Euch noch meinen Pullover zeigen, den ich nach der Anleitung "Hiutaleneule" gestrickt habe.
Da ich dünneres Garn verwendet habe, sieht er etwas anders aus, als auf der Vorlage und dem Buchcover. In dem Buch ist das Garn mit einer Lauflänge von 50 m auf 50 g angegeben. Meine Wolle hat eine Lauflänge von 160 m auf 50 g. Ich musste also die Maschenzahl entsprechend anpassen und natürlich auch mehr Musterrapporte in einer Runde stricken.
Das funktioniert aber alles ganz gut und man kann das Muster nach der Strickschrift stricken. Dabei ist noch zu beachten, dass man auch mehr Runden strickt und deshalb auch Muster eingefügt werden müssen.
Ich habe deshalb einfach einen ganzen Rapport wiederholt, was man am Ärmel ganz gut sehen kann.
Wenn man also dünneres Garn verwenden möchte, rechnet man am besten aus, wie wie lang das Muster in der Strickschrift ist. Da dort die Reihen angegeben sind, weiß man wieviel cm das laut angegebener Maschenprobe sind. Dann kann man ausrechnen, wie viel Runden man mit dem dünnen Garn stricken muss, um die Höhe zu erreichen.
Der Ärmel mit doppeltem Muster
Mit dem dicken Garn hätte ich das hellblaue/dunkelblaue Muster nur einmal stricken müssen.
Auch in der Passe habe ich die Muster entsprechend wiederholt. Das Dunkelblaue und das Weiße ist hier doppelt zu sehen.
Das lässt sich alles ganz leicht umsetzen. Wichtig ist nur, die Maschenprobe mit dem eigenen Garn zu machen.
Tschüss bis bald.
Elke