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Donnerstag, 28. März 2024

Der Junge und die Kakerlake [Matthew Maxwell, Kösel Verlag, Werbung]

 Herzlich willkommen zu einem ungewöhnlichen Buch!

Für den Kösel-Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe) darf ich dieses Buch vorstellen:

Hardcover, Pappband
Format: 15,5 cm x 21,0 cm
112 Seiten
Autor: Matthew Maxwell
ISBN: 978-3-466-34820-6
€ 18,--

Der Verlag über das Buch:

Ein Junge sitzt am Küchentisch, als eine Kakerlake vorbeispaziert kommt. "Was für ein hässliches Ding? Geh weg, ich will mit dir nichts zu tun haben!", sagt der Junge. Doch plötzlich erinnert er sich an Momente in seinem Leben, als auch er abgewiesen wurde. Und so beginnt er, über sich selbst nachzudenken. Erstmals fragt er sich: "Wer bin ich wirklich? Warum mag ich mich selbst nicht und wer und was bestimmt eigentlich, wie wir uns selbst zu fühlen haben?"

Illustriert von Allie Daigle und übersetzt von Silvia Autenrieth.

Meine Meinung zu dem Buch:

Dieses Buch regt zur inneren Einkehr und zum Nachdenken an.

Der Junge durchlebt in den kurzen Geschichten bestimmte Situationen und muss sich mit seiner Sicht auf das Leben allgemein, mit sich selbst , der Liebe, dem Tod, seinen Gefühlen, dem Wissen sowie mit der Vergangenheit und der Zukunft auseinandersetzen.

Unser Leben wird durch unsere Erziehung und durch Erfahrungen beeinflusst. Oft meiden wir bewusst oder unbewusst bestimmte Situationen oder wir ekeln uns zum Beispiel vor Spinnen, weil wir Ängste entwickelt haben. Manches haben wir auch von unseren Eltern oder Großeltern übernommen, ohne weiter darüber nachzudenken, ob das eigentlich für uns richtig ist. Die negative Sicht auf die Dinge kann unser Leben einengen, obwohl es gar nicht so sein müsste. Der Junge erkennt das am Ende und fühlt sich, im Gegensatz zum Anfang des Buches, frei und glücklich.

Das Buch ist für Jugendliche sowie für Erwachsene geeignet. Es enthält zahlreiche, schöne Illustrationen.

Hier könnt Ihr einen Blick ins Buch werfen.

Tschüss bis bald.
Elke


Mittwoch, 5. April 2023

Auf Kosten der Mütter [Birgit Happel, Kösel Verlag, Werbung]

Herzlich willkommen, es geht ums Geld!

Für den Kösel-Verlag (Penguinrandomhouse-Gruppe) darf ich dieses Buch vorstellen: 

Kösel Verlag
Klappenbroschur
256 Seiten
Format: 13,5 x 21,5 cm
Autorin: Birgit Happel
ISBN-13: 9783466311934
€ 18,--

Die Autorin Dr. Birgit Happel  ist Soziologin und Gründerin des Finanzbildungsportals Geldbiografien®, das finanzielle Bildung und Gleichstellung in einen gesellschaftlichen und biografischen Kontext setzt. Als BNE-Akteurin der Deutschen UNESCO-Kommission und Mitglied von UN Women Deutschland teilt sie ihre Leidenschaft für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen. Sie hat zum Umgang mit Geld promoviert und beschäftigt sich mit Chancengleichheit, Verbraucherpolitik und Finanzpsychologie.

In dem Buch "Auf Kosten der Mütter" analysiert sie die Kosten des Kinderhabens – die offensichtlichen, aber auch jene, die wir leicht übersehen: Strukturelle Diskriminierung, fehlende Betreuungsangebote, veraltete Rollenbilder, wirtschaftliche Fehlanreize und ein Arbeitsbegriff, der Care-Arbeit systematisch ausblendet.

Birgit Happel nimmt explizit das Geld der Mütter in den Fokus. Damit die Frauen langfristig finanziell handlungsfähig und selbstbestimmt bleiben, bietet dieser Ratgeber:
• Rüstzeug für Entscheidungen in Partnerschaft und Job
• Wissen zu Budget, Geldeinstellungen und Geldanlage
• Orientierung, Ermutigung und Bestärkung

Ich finde dieses Buch als Ratgeber für Frauen, die mehr über Finanzen und auch Hilfen für Familien wissen wollen, sehr gut. Besonders hilfreich und praktisch ist auch eine Liste mit Links und Empfehlungen im Anhang des Buches. Es wird höchste Zeit, dass die Benachteiligung von Frauen im Beruf und in der Familie ein Ende hat. 
Die Care-Arbeit, die durch die Betreuung und Erziehung von Kindern oder durch die Pflege von Angehörigen von Frauen geleistet wird, muss endlich auch finanziell ausreichend anerkannt werden. Wenn das die Männer leisten müssten, gäbe es wohl kaum noch Kinder. Die Geschichte in der Einleitung des Buches ist ganz typisch. Aber schaut selbst:


Tschüss bis bald.
Elke