Herzlich willkommen zum bekanntesten Weihnachtslied!
Es hieß zunächst, "wie treu sind deine Blätter" und bezog sich auf die Beständigkeit des Tannenbaums im Gegensatz zur untreuen Geliebten. Erst der Leipziger Lehrer Ernst Anschütz (1780-1861) hat daraus ein Weihnachtslied mit zwei weiteren Strophen gemacht.
In dem Lied hieß es aber erst im 20. Jahrhundert "wie grün sind deine Blätter".
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hocherfreut.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
dein Kleid will mich was lehren.
Und auch hier gibt aufgrund der einfachen Melodie zahlreiche lustige "Umdichtungen", wie beim Adventsgedicht von letzter Woche.
Ein Vers stammt sogar aus der Zeit, als Kaiser Wilhelm II. abdanken musste:
"O Tannenbaum, o Tannenbaum, der Kaiser hat in´Sack gehaun, er kauft sich einen Henkelmann und fängt bei Krupp in Essen an."
Und nun hätte ich von Euch gern noch weitere Varianten gewusst.
Tschüss bis bald.
Elke
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